1. DSL Aktionsangebote nutzen
Jeden Monat warten DSL Provider mit neuen Aktionsangeboten auf oder es werden bestehende Angebote verlängert. DSL Neukunden und Wechsler sollten diese Möglichkeit nutzen: Sonderaktionen bringen attraktive Vorzüge mit sich.
Bei fast jedem Angebot profitieren Kunden vor allem finanziell. Es werden Anschlussgebühren erlassen oder Rabatte auf den Grundbeitrag gewährt. So gut wie immer lässt sich durch Nutzung entsprechender Angebote eine Gesamtersparnis (angesichts einer Vertragslaufzeit von 12 oder 24 Monaten) von 100 Euro oder sogar noch mehr erzielen. Oftmals erhalten Neukunden im Rahmen eines Aktionsangebotes auch kostenlose Hardware oder andere Extras, wenn sie sich für ein Laufzeit-Angebot entscheiden.
2. Vor dem Wechsel kommt der Vergleich
Wer einen neuen DSL Anschluss sucht, sollte sich nicht für den erstbesten Anbieter entscheiden. Zwar mögen einige Werbeangebote äußerst verlockend sein, doch bevor man keinen ausführlichen DSL Vergleich vorgenommen hat, schließt man besser keinen Vertrag ab. Immerhin sind die Tarifunterschiede - trotz oder gerade wegen der Sonderangebote - nicht zu unterschätzen. Nicht jeder DSL Tarif passt zu jedem Kunden und nicht alle Aktionstarife sind günstig. Nur ein Vergleich führt letztlich zum passenden DSL Angebot.
3. Es muss nicht immer der schnellste DSL Anschluss sein
Beim Abschluss eines neuen DSL Vertrags entscheidet sich ein großer Teil der Kunden für den schnellsten verfügbaren Internetzugang. Dabei ist es gar nicht immer erforderlich oder sinnvoll, die schnellste Anschlussart zu wählen. Gerade beim Highspeed-Internet fordern viele DSL Provider immer noch hohe Gebühren. Zugleich wird den Kunden kein wirklicher Zusatznutzen geboten: Geschwindigkeitsunterschiede zwischen DSL 8.000 und DSL 16.000 machen sich beim gewöhnlichen Surfen nicht bemerkbar. Solange man keinen TV-Empfang über das Internet nutzen möchte, reichen die langsameren und dafür günstigeren Zugänge fast immer aus.
4. Gamer wählen Fastpath
Wer gerne und häufig Onlinegames spielt, sollte sich bewusst für einen schnellen Internetzugang entscheiden. Bei so manchem Game kann nämlich die Internet-Geschwindigkeit über Sieg und Niederlage entscheiden. Entscheidend ist jedoch nicht allein die Download-Geschwindigkeit - ebenso wichtig ist eine hohe Upload-Geschwindigkeit. Mehrere DSL Provider bieten deshalb spezielle Tarifoptionen wie beispielsweise Fastpath an, mit denen sich der Internetzugriff beschleunigen lässt. Der Aufpreis ist im Regelfall sehr gering: Oftmals verteuert sich der monatliche Beitrag um lediglich 2 bis 3 Euro. Der Zuwachs an Geschwindigkeit, der erzielt wird, ist hingegen enorm.
5. Im Paket wird’s günstiger
Die Zeiten, in denen bei DSL-Providern ausschließlich Internetzugänge erhältlich waren, sind längst vorüber. Weitere Leistungen wie Telefon-Flatrate oder Movie-Paket werden heutzutage von nahezu allen großen Providern angeboten. Das Interessante sind die Aufpreise: Für einen geringfügig höheren Betrag bekommt man attraktive Zusatzleistungen geboten. Daher ist es empfehlenswert, sich die einzelnen Pakete näher anzusehen. Häufig lässt sich sogar eine Ersparnis erzielen, beispielsweise weil das Telefonieren günstiger wird. Außerdem wird es möglich, eine bessere Übersicht zu gewinnen, weil die Abrechnung aller Leistungen über einen einzigen Anbieter erfolgt.
6. DSL Hardware mitkaufen
Lediglich ein Computer reicht nicht aus, um auf das Internet zugreifen zu können. Ein Router (ganz egal ob mit oder ohne WLAN) wird zwingend benötigt, um eine Internetverbindung über einen Telefonanschluss herstellen zu können. Weil derartige Hardware bei Einzelkauf nicht gerade günstig ist, sollte man sie direkt über den DSL-Provider beziehen.
Bei den meisten Anbietern kann man zwischen verschiedenen Routern wählen und oftmals sogar ergänzende Hardware wie beispielsweise WLAN-Sticks erwerben. Die Geräte sind fast immer subventioniert, wodurch sich eine enorme Ersparnis gegenüber dem regulären Einkauf im Hardware-Handel erzielen lässt.
7. Übertragungsgeschwindigkeiten immer überprüfen
Nur weil man einen schnellen Internetanschluss gebucht hat, bedeutet das noch lange nicht, dass die hohe Übertragungsgeschwindigkeit auch zur Verfügung steht. DSL-Kunden sollten daher die Geschwindigkeit eines neuen Anschlusses (besonders nach einem Provider-Wechsel) zumindest einmalig überprüfen. Erst nach einem DSL-Speedtest weiß man, wie es um die DSL Geschwindigkeit tatsächlich bestellt ist. Falls sich herausstellen sollte, dass der Internetzugang nicht die versprochene Leistung bietet, gilt es zu reklamieren und zu fordern, dass der Provider die Geschwindigkeit erhöht oder einen Rabatt auf den Beitrag gewährt.
8. Im Vertrag auf Kleingedrucktes achten
Bevor man seine Unterschrift unter einen DSL-Vertrag setzt, empfiehlt es sich, den Vertrag einmal in aller Ruhe zu studieren. Einigen Interessenten mag dies mühsam erscheinen, aber dennoch lohnt es sich, diese Zeit zu investieren. Schließlich kann im Vertragswerk noch einmal ausführlich nachgelesen werden, wie es um die Leistungen und Bedingungen bestellt ist. Vor allem das „Kleingedruckte“, also die Geschäftsbedingungen, sollten konzentriert gelesen werden. Schließlich wäre es ärgerlich, wenn man wichtige Punkte übersieht und deshalb in Schwierigkeiten gerät, wenn es um Rabatte oder die Kündigung des DSL Anschlusses geht.
9. DSL-Vertragslaufzeit beachten
Für jeden Kunden ist es wichtig, die Vertragslaufzeit seines DSL Anschlusses zu kennen. Mit diesem Wissen ist es möglich, fristgerecht zu kündigen. Zwar spricht nichts dagegen, an guten Verträgen festzuhalten. Allerdings zeigt die Praxis, dass es nach Ablauf der Mindestlaufzeit besser ist, eine Kündigung auszusprechen. Schließlich bieten die Provider immer wieder neue und günstige Konditionen, die jedoch in der Regel nur für Neukunden gelten und auf die Mindestlaufzeit begrenzt sind. Sollte zu spät gekündigt werden, verschenkt man häufig bares Geld.
10. Auch ohne Vertragsbindung günstig surfen
Wer einen DSL-Anschluss beantragt, bindet sich meist für 12 bzw. 24 Monate an einen DSL-Provider. Im Grunde ist daran nichts auszusetzen, schließlich können bei der Wahl solcher Tarife sehr attraktive Aktionsangebote genutzt werden, die zu einer satten Ersparnis führen.
Dennoch ist es unter Umständen besser, einen Tarif ohne lange Vertragsbindung zu wählen, etwa wenn man in absehbarer Zeit in einen anderen Haushalt ziehen wird oder sich generell nicht auf Dauer an einen Provider binden möchte. Entsprechende DSL-Tarife ohne Vertragsbindung sind zu attraktiven Konditionen erhältlich, warten aber mit deutlich weniger Extras auf als Laufzeit-Verträge.