Das mobile Internet ist ohne Frage auf dem Vormarsch. Kein Wunder, bietet es doch zahlreiche Vorteile und zwar nicht nur für Geschäftsleute, sondern auch im privaten Bereich. Ebenso wie mit dem Mobiltelefon ist man von überall aus erreichbar und nicht mehr länger an seine eigenen vier Wände gebunden. Besonders im Sommer sind Surfsticks eine schöne Möglichkeit, an der frischen Luft zu arbeiten - entweder für das Unternehmen, die Schule oder das Studium. Surfsticks ermöglichen es einem, mobil zu bleiben und mit einem Notebook von fast jedem Ort der Welt aus online zu gehen. Natürlich ist dieser Service nicht kostenlos. Zunächst muss man sich für einen der angebotenen Surfsticks entscheiden. Oftmals sind diese bereits an einen festen Tarif beziehungsweise einen Anbieter gebunden. Neben den Kosten für den Stick muss man darüber hinaus mit Gebühren rechnen, die für die Nutzung des Internets anfallen.
Bevor man sich für einen dieser Sticks entscheidet, sollte man sich genaustens informieren, welche Anforderungen man an diesen stellt. Bei vielen Anbietern kann man sofort die Preise sehen und sich für einen Zeit- oder aber für einen Volumentarif entscheiden. Beim Zeittarif ist es so, dass man das Internet nach Nutzungszeit bezahlt. Ganz anders sieht dies beim Volumentarif aus. Denn hier kommt es darauf an, wie hoch der Datentransfer im Internet ist. Danach werden dann die Gebühren berechnet. Um neue Kunden zu locken, gibt es die Möglichkeit, die Nutzung im Internet nicht über die genaue Minutenzahl oder das Volumen abrechnen zu lassen. Beispielsweise muss man für 30 Minuten einen bestimmten Preis bezahlen, bei 90 Minuten ist dieser auf die Minuten gerechnet günstiger, ebenso bei einem Paket, das über sieben oder mehrere Tage läuft.
Immer häufiger findet man bei einzelnen Anbietern Surfsticks auch in Kombination mit einer mobilen Flatrate, die ebenso funktioniert wie beim herkömmlichen Internet. Dies kommt aber nur für diejenigen infrage, die sich oft in das Internet begeben möchten. Nach wie vor gilt, dass eine herkömmliche Flatrate für den Anschluss zuhause in der Regel günstiger ist als eine mobile Flatrate.
Bei einigen Anbietern ist es mittlerweile gang und gäbe, dass es Sonderaktionen gibt. Zum Beispiel machen einige Anbieter dadurch von sich reden, dass man Surfsticks in Kombination mit einem Gratis-Tag kaufen kann, keine Vertragsbindung und keine Grundgebühr hat. Achten sollte man bei Surfsticks allerdings immer darauf, wie hoch die Übertragungsgeschwindigkeit ist.
Informieren sollte man sich auch darüber, in welchen Teilen Deutschlands das mobile Internetsurfen möglich ist und wo nicht. Denn längst nicht jeder Ort gibt einem die Möglichkeit, sich per Surfsticks in das Internet einzuwählen. Wer erst hinterher herausfindet, dass dieses Angebot in seinem Anschlussbereich nicht verfügbar ist, wird sich zweifelsohne ärgern. Damit dies nicht geschieht, kann es hilfreich sein, sich vorher darüber zu informieren, ob das mobile Internet außerhalb der eigenen vier Wände möglich ist.
Im normalen Anschlussbereich sind Geschwindigkeiten möglich, die dem eines DSL-Anschlusses keinesfalls unterlegen sind. Auch wenn der neue und schnelle UMTS-Standard ursprünglich für Datenübertragungen über das Handynetz entwickelt wurde, kann man diese Technik nutzen, um jeden Computer oder Laptop internetfähig zu machen. Wie bei der Nutzung eines Handys wird auch hier eine Simkarte nötig, denn nur so kann das UMTS-Handynetz durch Surfsticks genutzt werden. Natürlich kann man diese gewöhnliche Prepaidkarte, welche mit dem UMTS Surfstick mitgeliefert wird, auch in einem Mobiltelefon benutzen und so nochmals Kosten sparen.
Bei der Entscheidung für oder gegen einen Surfstick sollte das Aussehen eigentlich keine Rolle spielen, auch wenn immer mehr Anbieter versuchen, durch schöne Formen und Farben auf sich aufmerksam zu machen. Weitaus wichtiger ist die Leistung, welche dieser Stick erbringen kann und der Tarif, für den man sich entscheiden kann.